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Stimmen zu "Wohin mit Vater?"
Anonymus, Wohin mit Vater
Was tun, wenn die Mutter, wenn der Vater plötzlich pflegebedürftig wird? Der Autor hat es erlebt: Als Sohn fühlt er sich zerrissen zwischen der Verantwortung für seinen Vater, den er nicht abschieben, und dem eigenen Leben, das er nicht aufgeben will. Über seine persönliche Geschichte hinaus dokumentiert der Autor eindrucksvoll den Pflegenotstand in Deutschland und spricht damit eine brennend aktuelle Frage unserer Zeit an.

Stimmen zum Buch:

»Wieder ein sehr gutes Buch zu einem hochaktuellen Thema. Hervorragende und beeindruckende Mischung aus persönlichem Erfahrungsbericht und knallharten Fakten, denen wir uns endlich und unverzüglich stellen müssen.« Antje Wetsermann, Buchhandlung Bräunling, Puchheim

»Großes Kompliment an den Autor! Ich denke, dass Sie mit diesem Buch einen Volltreffer landen können, womit den Lesern zugleich mehr als nur kurzweilige Unterhaltung angeboten wird.
Gut gelungen finde ich auch den Wechsel zwischen der Chronologie der Geschichte und dem Blick auf die bundesdeutsche Pflegelandschaft im Allgemeinen. An diesen Stellen habe ich zwar die ein oder andere Seite übersprungen, aber nur deshalb, weil ich jeden Tag seit vielen Jahren mit den düsteren Realitäten konfrontiert bin und die Hintergründe sicherlich besser als der Autor kenne, der sich diese kurzfristig angelesen hat. Für Leser ohne Insiderwissen sind die Exkursionen ins Allgemeine jedoch aufschlussreich und wichtig. Wie es überhaupt wichtig ist, die Gesellschaft mit den düsteren Kapiteln der Pflege zu konfrontieren, denn die Augenwischerei, die von offizieller Seite betrieben wird, muss zunächst entlarvt werden, bevor sich etwas ändern kann.« Adelheid von Stösser, 1. Vorsitzende Pflege-Selbsthilfeverband e.V./Initiative für menschenwürdige Pflege

»Ein lebendig und spannende geschriebenes, bewegendes und informatives Buch zur aktuellen Pflegesituation in Deutschland! Es ist dem Autor sehr gut gelungen, die nicht gelösten sozialen und politischen Auswirkungen der fortschreitenden Lebenserwartung und der Zunahme hochbetagter Menschen, genauer gesagt die sich daraus ergebene unbefriedigende Versorgung pflegebedürftiger alter Menschen darzustellen. Häufig erfolgt diese leider unter unzureichenden und menschenunwürdigen Bedingungen zu Hause und im Heim.« (...)
Dr. med. Horst Isermann,
Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Rotenburg


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Zur Leseprobe    Wie erkennt man ein gutes Pflegeheim?    Zum Weiterlesen (Eine Auswahl)   
Aktuelles Thema
160 Seiten
gebunden
Preis € 17,90
ISBN: 978-3-10-003512-7

»Was tue ich hier? Geht es um die Rettung meines altgewordenen Ichs? Was habe ich mit diesem Lügengespinst meiner erinnerten Ich-Legende zu tun? Bin ich das und nur das? Aus irgendeinem Grund benötigt mein Geist diese Kontinuitätsveranstaltung. Ich bin eine fragwürdige Erinnerungsgeschichte. Ich bin ein bündelndes rückkoppelndes Als-ob, das sich eine fragwürdige Erinnerungsgeschichte schafft, um dann aus ihr zu bestehen ...«

Empfehlung des Lektorats
192 Seiten
Broschur
Preis € 8,95
ISBN: 978-3-596-15941-3

Wie wird sie aussehen, die Republik der Alten? Allein in Deutschland wird in zwanzig Jahren mehr als die Hälfte der Einwohner älter als sechzig sein. Elisabeth Niejahr zeigt, wie das Leben, der Alltag in einer gealterten Gesellschaft dann aussehen könnte und was das für jeden von uns bedeutet. Zahlreiche Veränderungen – zum Beispiel eine längere Lebensarbeitszeit, ein neues Rentensystem – sind absehbar. Aber mit der grauen Revolution ...


Stimmen zum Buch
»Politiker wie auch Bürger die nicht selbst betroffen sind, lassen sich regelmäßig von den schönen Fassaden blenden, selbst Heimaufsicht und MDK schauen an den menschlichen Nöten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen in der Regel vorbei. Für diese ist das gar kein Thema. Hier interessiert, ob formalen Ansprüchen genüge getan wird. Auch etablierte Institutionen wie das KDA oder einige andere, die der Autor den Lesern als Ansprechpartner empfiehlt, haben ganz erheblich mit dazu beigetragen, dass die Situation in der Pflege heute so ist wie sie ist. Spätestens am Runden-Tisch-Pflege ist mir klar geworden, dass man von den Federführenden in der Pflege keine grundlegenden Reformen erwarten kann. Mit Gleichgesinnten wie z.B. Claus Fussek haben wir daraufhin in 2005 beschlossen einen Selbsthilfeverband zu gründen und den Widerstand gegen die Missstände in der Pflege, die Augenwischerei und die leeren Versprechungen bundesweit zu vernetzen ...

Preis € (D) 16,90
Preis SFR 30,60
192 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-10-061706-4
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